FV Austria XIII-Auhof Center - FC 1980 Wien   4:0 (4:0)

Zu wenig

2009/10 - KM-16 - 26. September 2009

Das Bemühen kann man den 80ern sicher nicht absprechen, aber durch die letzten Ergebnisse moralisch arg gebeutelt, gelingt derzeit einfach viel zu wenig, um gegen ein Spitzenteam der Liga wirklich mithalten zu können. Dazu kommt meist ein etwas unglücklicher Spielverlauf, zumal ein wirklich glücklicher notwendig wäre, um bestehen zu können.

Nicht anders war es diesmal gegen Austria XIII. 1980 Wien konnte die Anfangsphase zwar einigermaßen offen halten, aber diesmal war es ein Freistoß, der den 80ern letztendlich das Genick brach. Und derzeit gehen Freistöße des Gegners eben eher via Stange hinein, als, ohne Unheil anzurichten, ins Feld zurück zu prallen.

Dass aber nach nur einem Negativerlebnis das ganze Gebäude beginnt, wie ein Kartenhaus in sich zusammen zu fallen, ist schon problematisch. Das ist zwar angesichts des bisherigen Saisonverlaufes erklärbar, geht aber trotzdem viel zu einfach. Hier wäre schon eine Reaktion der Mannschaft gefordert, hier hilft es nicht weiter, sich einfach in sein Schicksal zu ergeben.

Das Spiel selbst wurde dann endgültig durch einen Doppelschlag in Minute 19 und 21 entschieden, als die 80er offensichtlich die notwendige Konzentration vermissen ließen und so dem Gegner viel zu früh einen angenehmen Nachmittag ermöglichten.

Es zieht sich wie ein roter Faden durch die bisherige Saison. Über weite Strecken gelingt es 1980 Wien ganz gut mitzuhalten, aber wenige Minuten der Unachtsamkeit zerstören zumeist die Chancen auf ein zählbares Resultat.

Um diesen Negativtrend endlich zu stoppen, wird es notwendig sein, konzentriert weiter zu arbeiten, und endlich einmal das Potential der Mannschaft über volle neunzig Minuten auszuschöpfen. Noch ist eigentlich gar nicht viel passiert. Optimistisch betrachtet war es erst eine Niederlage, die gegen Fenerbahce, die wirklich schmerzt. Ansonsten war die Auslosung bisher so, dass die Gegner nicht wirklich in Reichweite der 80er gelegen sind. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Mannschaft in der zweiten Saisonhälfte, wenn es gegen die unmittelbaren Konkurrenten geht, nicht zu viel an Selbstvertrauen eingebüßt hat, um dann bestehen zu können.

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