FC 1980 Wien - Wiener SK 1b 2:5 (0:4)
Ins Schicksal ergeben
2009/10 - KM-17 - 03. Oktober 2009
Die Fans der 80er, weiterhin leidgeprüft
Zwar schlägt das Schicksal im Moment für 1980 Wien eher gnadenlos zu, diesmal in Form von zwei Abseitstoren zu einer bequemen 2:0-Führung für die Gäste, aber trotzdem ergibt sich die Mannschaft auch mit zu wenig Gegenwehr in ihr Schicksal. Es ist nicht vorgegeben, gegen den Wiener Sportclub zu verlieren, aber wenn man so viele Zweikämpfe verliert wie die Hausherren, ist es schwierig, gegen eine kombinationssichere und taktisch gut ausgebildete Mannschaft zu bestehen.
Diesmal begannen die Hausherren zwar einigermaßen mit Elan, den Ball ließ aber der Gegner besser laufen. In der Anfangsphase erzielten beide Mannschaften jeweils einen Abseitstreffer, zurecht nicht gegeben, dann vergaß aber der Assistent zweimal, Sportclub-Stürmer zurück zu wacheln. Bitter für die 80er, denn dadurch war die Partie eigenlich frühzeitig entschieden. Trotzdem war es nicht notwendig, sich bis zur Pause noch zwei weitere Treffer einzufangen, um gar keine Chance mehr in dieser Partie zu haben. Vor allem wenn man sieht, wie billig diese beiden Gegentore zu Stande kamen, muss man schon an der Defensivarbeit der 80er zweifeln.
Nach Seitenwechsel, die Hausherren hatten mittlerweile von Viererkette auf Libero umgestellt, lief es für 1980 Wien deulich besser und nach einer vergebenen Großchance durch Oliver Oberhammer konnten die 80er auch zwei Treffer aufholen. Bedenkt man die beiden Abseitstore aus der Anfangsphase, kann man auf Seiten der 80er schon mit dem Schicksal ein wenig hadern.
Knapper wurde es trotz des verbsserten Auftrittes der Hausherren nach Seitenwechsel nicht mehr, denn die Gäste erzielten aus einem gut vorgetragenen Konterangriff den fünften Treffer. Danach spielten beide Mannschaften die Partie ohne viel Aufwand zu Ende.
Das Problem von 1980 Wien ist in vielen Situationen die mangelnde Routine. Zudem sind 31 Gegentreffer in sieben Spielen eindeutig zu viel, um in der Oberliga bestehen zu können. Mit brav mitspielen wird es auch gegen die kommenden Gegner, die eher in Reichweite der 80er liegen sollten, nicht gehen. Etwas mehr Feuer muss da schon auf den Platz gebracht werden. Und ob die Viererkette im Abstiegskampf das richtige Rezept ist, bleibt dahingestellt. Heute sah es mit Libero jedenfalls wesentlich besser aus.
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