FC 1980 Wien - Union AC Mauer   3:1 (2:1)

Ein erster Sieg

2009/10 - KM-19 - 17. Oktober 2009

Endlich, in der neunten Runde, ein erster Sieg für 1980 Wien. Und dabei sah es am Anfang dieser Partie gar nicht gut aus für die Hausherren, denn Gegner Mauer begann sehr ambitioniert und spielstark und dominierte in der Anfangsphase das Geschehen. Logische Folge, wieder einmal ein früher Rückstand für die 80er, der resultierte allerdings aus einer eher harmlosen Szene, war aber als Summe des bisher Gesehenen nicht unverdient. Zu diesem Zeitpunkt der Partie war man nicht gut beraten, auf die 80er zu wetten, aber, wie wir alle wissen, der Ball ist rund und ein Spiel dauert eben länger als eine halbe Stunde.

Die Hausherren versuchten, nach dem erneut frühen Verlusttreffer, zunächst einmal Ruhe ins Spiel zu bringen und über taktische Ordnung ins Spiel zu finden. Das ließen die Gäste überraschenderweise zu, oder möglicherweise mussten sie es auch zulassen, denn die 80er glänzten vor allem durch Kampfgeist und große Laufbereitschaft.

Was Mauer nicht zulassen hätte müssen, sind die vielen Freiheiten, die Oberhammer als Spielmacher der Hausherren zugestanden bekam. Und die verstand er weidlich auszunützen. In seiner bisher besten Partie nach der Rückkehr zu 1980 Wien, lenkte er das Spiel seiner Mannschaft vorbildlich und war an nahezu jeder guten Offensivaktion der Hausherren beteiligt. Überraschend, dass das einem Trainer mit Bundesligaerfahrung, Ernst Baumeister, entgangen ist. Jedenfalls gelang es den 80er mit einem Doppelschlag das Spiel noch vor der Pause umzudrehen.

Nach Seitenwechsel spielten eigentlich nur noch die Hausherren, lediglich deren Verunsicherung nach dem schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte war es zuzuschreiben, dass Mauer praktisch bis zum Schlusspfiff auf einen Punktegewinn hoffen konnte. Im Spiel selbst war davon aber nichts zu sehen, denn die 80er standen diesmal in der Defensive so gut, dass der Gegner nach Seitenwechsel zu keiner einzigen echten Torchance kam.

Offensiv scheiterte 1980 Wien lange nur daran, dass der letzte Pass meistens zu ungenau gespielt wurde. So blieb es bis zum Schluss für die Anhänger der Hausherren nervenaufreibend, erst der dritte Treffer, der zweite von Marco Thalinger, erlöste die 80er von allen Sorgen.

Unterm Strich ein mehr als verdienter Sieg der besseren Mannschaft, bei der heute alle Akteure starke Akzente setzen konnten. Jetzt gilt es in den kommenden Runden nachzulegen, um sich etwas vom Tabellenende absetzen zu können.

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