SC Kaiserebersdorf - FC 1980 Wien 0:0 (0:0)
Eine gefühlte Niederlage
2009/10 - KM-24 - 14. November 2009
NIhat Alici, auf ungewohnter Position einer der Besten
Auf schwierig zu bespielendem Untergrund, tiefer, holpriger Rasen, wirbelte 1980 Wien vor der Pause vom Feinsten. Die Hausherren kamen kaum aus ihrer Spielhälfte und hatten dem flüssigen Spiel der 80er kaum etwas entgegenzusetzen. Lediglich Torchancen erarbeiteten sich die Gäste, trotz ihrer eklatanten Überlegenheit, zu wenige. Und die wenigen, die beste davon hatte Sasa Ilic, vergaben die 80er zudem auch noch, wobei sich der sehr rutschige Untergrund des öfteren als ein gewaltiger Spielverderber erwies. Statt einer satten Führung mussten sich daher die 80er, trotz einer sehr guten Leistung, mit einem mageren 0:0 zur Pause begnügen.
Nach Seitenwechsel gelang es den Hausherren, sich wesentlich besser auf das Spiel von 1980 Wien einzustellen. Jetzt war von der Überlegenheit der Gäste nicht mehr viel zu bemerken und Kaiserebersdorf konnte die Partie jetzt ziemlich ausgeglichen gestalten.
Zwar hatten die 80er jetzt groteskerweise wesentlich bessere Torchancen als noch vor der Pause, aber auch die Hausherren wurden jetzt im einen oder anderen Konterangriff gefährlich.
Bei den besten Möglichkeiten scheiterten die Gäste aber wieder am rutschigen oder holprigen Untergrund. Eigentlich waren es sehr gut ausgespielte Aktionen, aber im entscheidenden Moment versprang sich immer wieder der Ball. Zudem konnte 1980 Wien auch mit einem Wembleytor hadern, denn nach einem Lattenkracher von Nihat Alici war der Nachschuss von Hubert Wolski vielleicht schon über der Linie. Mit Sicherheit kann das aber keiner mehr feststellen, eben auch nicht der Unparteiische. Der muss sich aber ganz sicher sein, wenn er auf Tor entscheiden soll.
Am Ende war das Unentschieden für 1980 Wien eher eine gefühlte Niederlage, aber ganz unzufrieden waren die Gäste über das Unentschieden trotzdem nicht. Denn in einigen Szenen hätte man diese Partie auch verlieren können. Immerhin sind die Gäste jetzt schon sechs Spiele in Folge ohne Niederlage und der katastrophale Beginn der Meisterschaft ist damit wohl endgültig vergessen. Zudem gelang es den 80er die zweite Partie in Serie zu Null zu spielen, was eindeutig dafür spricht, dass sich die Mannschaft gefangen hat und in letzter Zeit wesentlich kompakter und gefestiger auftritt.
In den letzten beiden Meisterschaftsspielen wird es für 1980 Wien nun darum gehen, endgültig den Anschluss ans Mittelfeld zu finden. Aufgrund der ausstehenden Gegner natürlich nicht leicht, aber aufgrund der zuletzt gezeigten Leistungen auch kein unmögliches Unterfangen. In zwei Wochen werden wir mehr wissen.
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