FC 1980 Wien - FC Kapellerfeld 2:3 (0:2)
Aufwärtstrend erst nach der Pause
2011/12 - KM-27 - 28. Jänner 2012
An Unterstützung mangelt es den 80ern nicht
In der ersten Halbzeit konnte 1980 Wien fast nahtlos an den schwachen Auftritt in Aspern anschließen. Zwar erspielte sich die Mannschaft zu Beginn zwei hochkarätige Torchancen, Helmut Todt hatte beide Male im Abschluss Pech, aber danach kehrte bei den Hausherren ein ziemlicher Schlendrian ein. Fast hatte man den Eindruck, als würden die 80er ihren Gegner etwas unterschätzen, denn der kam plötzlich unerwartet gut ins Spiel und erzielte vor der Pause auch noch zwei Treffer.
Lange Gesichter der 80er zum Pausentee, denn so hatten sich die das nicht vorgestellt. Vor allem war diesmal die Abwehr wieder in Standardbesetzung angetreten, und dafür eragben sich für die Gäste eindeutig zu viele Möglichkeiten.
Nach Seitenwechsel sahen die wenig zahlreich erschienenen Zuschauer aber eine andere Heimmannschaft. Jetzt agierten die Favoritner auf einmal druckvoll, und bombatierten den Gegner mit wütenden Angriffen. Kapellerfeld fand jetzt nicht mehr ins Spiel und war, bis auf wenige Konterangriffe, in der eigenen Hälfte eingeschnürt.
Bis zur 72. Minute gelang es 1980 Wien die Partie auszugleichen und zu diesem Zeitpunkt konnte man durchaus mit einem Sieg der Hausherren rechnen. Es schien nur ein Frage der Zeit zu sein, bis die 80er den Abwehrriegel erneut knacken würden.
Erneut brachten sich die 80er aber durch eine Unachtsamkeit um die Früchte der Arbeit. Mit einem Foulelfmeter, durchaus berechtigt, konnten die Gäste erneut in Führung gehen. Diesen Vorsprung brachte Kapellerfeld dann auch über die Zeit, denn viel kam in der Schlussviertelstunde von den Hausherren nicht mehr.
Vor allem nach der Pause fanden die Hausherren endlich wieder zu ihren Tugenden zurück und konten mit Kampfgeist und guter Raumaufteilung den Gegner beherrschen. Erneut stark war dabei der Auftritt von U18-Spieler Ibrahim Ali, der im Mittelfeld einige gute Akzente setzen konnte. Das Resultat war diesmal nicht wirklich tragisch, es ist ja Vorbereitung, allerdings muss sich 1980 Wien schon über zwölf (!) Gegentreffer in nur drei Partien den Kopf zerbrechen. Das ist eindeutig verbesserungswürdig.
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